Sehenswürdigkeiten in der Dinslakener Altstadt
 


 Mahnmal in Angedenken an die Vertreibung der Juden aus Dinslaken
 

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten beginnt 1933 eine der dunkelsten Kapitel Deutscher Geschichte: die systematische Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung, die für Viele mit dem Tod endete. Die Diskriminierung und Entrechtung der Juden erreicht beim Novemberpogrom 1938 ihren schmerzlichen Höhepunkt.

Am Morgen des 10. November 1938 war jener furchtbare Tag in der Dinslakener Geschichte. Auf Goebbels Gebot wurden die jüdischen Geschäfte zerstört und geplündert, die jüdische Mitbürger auf der Straße geschlagen, die Kinder aus jüdischen Waisenhaus verbannt und die jüdischen Synagoge in Brand gesteckt.
Zur Mahnung und Erinnerung an die NS-Gewaltherrschaft und die Vertreibung der Dinslakener Juden wurde im November 1993 im Rathauspark ein von dem Hünxer Künstler Alfred Grimm gestaltetet Denkmal errichtet.

   

  IGA-Fotos: Albert Glöckner