Aus der Chronik der Interessengemeinschaft Altstadt Dinslaken. e.V.
 



 

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Jahr 2016
St. Martin - Eine Skulpturengruppe aus dem Mittelalter kehrt in die Öffentlichkeit zurück
Zum Entedank: Apfelfest am Museum
Tanz in den Mai - Maibaum
 

Jahr 2015
 
Zum Entedank: Apfelfest am Museum
Tanz in den Mai
 

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Backstube am Museum
 
Tanz in den Mai
 

Jahr 2013
 
Zum Entedank: Apfelfest am Museum
Tanz in den Mai
 

Jahr 2012
 
 
Tanz in den Mai
 
10. Nostalgiekirmes

Dies war wohl die letzte Kirmes in Trägerschaft der IG-Altstadt. Eine vertragliche Vereinbarung mit der Stadt wäre für 2013 möglich gewesen, aber die Belastungen für die Vorstandsmitglieder sind auf Dauer zu groß. Hinzu kommt, dass wir erstmalig erleben durften, dass andere Städte den Schaustellern Geld für ihr Kommen angeboten haben. Die guten, attraktiven Schaugeschäfte wurden uns quasi vor der Nase weggekauft. Das was übrig blieb, entsprach nicht den Erwartungen der IG-Altstadt und auch insbesondere nicht den Erwartungen der Kirmesbesucher.

Ein großer Erfolg hingegen war die deutlich gestiegene Zahl an Besuchern in historischen Gewänder. 

 
Zum Entedank: Apfelfest am Museum
 

Jahr 2011
 
Tanz in den Mai 

9. Nostalgiekirmes 

Der Fortbestand der Kirmes ist gefährdet. Steigende Kosten, wachsender Verwaltungsaufwand und schwindende Unterstützung machen es fast unmöglich, Veranstaltungen dieser Art aus dem Ehrenamt heraus zu stemmen. Das finanzielle Risiko geht voll zu Lasten der Vorstandsmitglieder. Der Verein strebt deshalb eine vertragliche Vereinbarung mit der Stadt an.

 

Jahr 2010
 
Einweihung der Kultursäulen

Tanz in den Mai - Maibaum 

8. Nostalgiekirmes

Erstmalig tauchen Bürger in historischen Gewändern auf. Die Idee brachten Beate Hettmer und Birgit Gargitter vom Charles-Dickens-Festival aus Deventer in den Niederlanden mit. Ziel ist es nicht nur die nostalgische Kirmes aufzupeppen, sondern auch Personen und Persönlichkeiten aus der Dinslakener Geschichte in Erinnerung zu rufen.

 

Jahr 2009
 

Tanz in den Mai - Maibaum 

7. Nostalgiekirmes

Zum Entedank: Apfelfest am Museum


Jahr 2008
 

Tanz in den Mai

6. Nostalgiekirmes

Einweihung des Holzbackofens in der Bollwerkskate


 


Jahr 2007
 

Restaurierung der Stadtmauer im Museumsbereich

Tanz in den Mai

5. Nostalgiekirmes

Beschilderung der Altstadt

Die Diskussion um die Um- und Neugestaltung von Teilen der "Neustadt" wirft seit Jahren für viele Bürger und Gewerbetreibenden die Frage auf: "Und wo bleibt die Altstadt?". Auf Anregung der Interessengemeinschaft Altstadt Dinslaken e.V. beantragte am 22.01.2002 die CDU die Errichtung von Hinweisschildern an Zugängen zur Altstadt.

Die Beschilderung sollte einen Beitrag dazu leisten,

  • die Altstadt mehr in den Blick zu nehmen und wenig ortskundigen Besuchern unserer Stadt eine Orientierung zu geben,

  • den Begriff Altstadt zu einem Markenzeichen sowohl für die kulturelle Szene als auch für die dort angesiedelten Gewerbetreibenden zu entwickeln,

  • das Geschichtsbewusstsein in den Bürgerschaft zu fördern.


Folgende historische Standorte wurden seinerzeit als sinnvoll erachtet und im Antrag benannt:

  1. Walsumer Tor, Beginn des verkehrsberuhigten Bereiches Duisburger Straße

  2. Eppinghovener Tor, Beginn der Fußgängerzone Eppinghovener Straße

  3. Mitteltor, Beginn der Fußgängerzone Duisburger Straße an der Friedrich-Ebert-Straße

  4. Rittertor, Seite zur Althoffstraße

Die Hinweisschilder sollten neben dem Begriff "Altstadt" auch einen Hinweis auf den historischen Standort sowie eine Skizze der ehemaligen Toranlage tragen.

Am 14. März 2007 war es dann endlich soweit. Die neue Beschilderung wurde aufgehängt und der Öffentlichkeit übergeben. Die Beschilderung trägt den Schriftzug "Herzlich willkommen in der Altstadt", die älteste bildliche Darstellung der Stadt Dinslaken (ein Stich der um 1600 entstanden ist), eine Auflistung der Hauptsehenswürdigkeiten in der Altstadt, den mittelalterlichen Grundriss der Stadt  mit der jeweiligen Standortangabe sowie eine Grafik der (ehemaligen) Sehenwürdigkeit am Standort.

Ein besonderer Dank gilt der Stadtarchivarin Frau Marzin, die an der gelungen Beschilderung der Zugänge zur Altstadt maßgeblich mitgewirkt hat.

Kunstmeile mit Unterstützung der IG Altstadt

Weihnachtsbeleuchtung und Weihnachtsbäume

 

Jahr 2006
 

Tanz in den Mai

4. Nostalgiekirmes

Sommernacht in der Altstadt - Late-Night-Shopping

Kunst-Meile mit Unterstützung der IG Altstadt

Zum Erntedank: Kochen auf dem Altmarkt

Tannenbäume - Weihnachtlicher Schmuck in der Altstadt

 

Jahr 2005
 

Tanz in den Mai  

3. Notalgiekirmes

Andreas-Deja-Wochen

Wasserspiele für die Duisburger Straße


 

 

Jahr 2004
 


Tanz in den Mai  

Ein kräftiger Schauer erschreckte uns während des Aufbaus am Nachmittag und brachte uns schlagartig die Erinnerungen an das katastrophale Wetter im letzten Jahr. Es wurde jedoch ein lauschiger Abend.

Bunte Bänder am Maikranz und den Laternen flatterten im Wind und unter dem großen Ansturm der Besucher zeigte der Altmarkt wieder einmal sein besonderes Flair. Unser generelles Veranstaltungsziel „Altmarkt Dinslaken - Treffpunkt der Generationen“ wurde eindrucksvoll erreicht.

Für viele Besucher ist der Tanz in den Mai in der Zwischenzeit zu einem festen Veranstaltungstermin geworden, bei dem man Freunde und Bekannte auf dem Altmarkt trifft. So auch für die Familie Erhard aus Hiesfeld (2 Erwachsene, 4 Kinder) die einen Familienausflug (lt. Bericht in der RP) in die Altstadt gemacht hatten. Wie es sich für einen Ausflug gehört, hatten sie alles für ein richtiges Picknick mitgebracht und freuten sich, dass ihre Kinder zu den ersten gehörten, die zu den tollen Rhythmen der Band „Taff“ tanzten. Ja, auch in diesem Jahr zeigte sich, dass beim Tanzen die Kinder die „Eisbrecher“ sind und nach und nach die Erwachsenen motivieren, auch in den Mai zu tanzen.

Besonders hat es uns gefreut, dass sich in diesem Jahr sechs charmante, mit farbenprächtigen Maikränzen bekränzte, junge Damen der Wahl zur „Dinslakener Maikönigin 2004“ stellten. Es war keine leichte Aufgabe für die Juroren, die neue Maikönig zu küren. Die Wahl fiel schließlich auf Katharina Küßner-Bönte, die mit Stiefmütterchen im Haar und ihrem strahlenden Lächeln das Publikum erfreute.


Ein weiteres Zunftzeichen

Der großherzigen Spende von Hermann Oeckinghaus aus Anlass des hundertjährigen Bestehens seines Installationsbetriebes verdanken wir das siebte Zunftzeichen der ehemals in der Altstadt beheimateten vierzehn Zünfte. So konnten wir in Bezug auf die Ausstattung unseres Maibaumes in 2004 gleichzeitig unser „Bergfest“ feiern. Es ist das Zeichen der Schmiede. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Ihm bedanken.

Wir vertrauen und hoffen darauf, dass es uns auch in der Zukunft weiter gelingt, mit Hilfe engagierter Mitbürger die „magische Zahl 14“ zu erreichen.


2. Nostalgie-Kirmes  

Das Konzept der Nostalgiekirmes ist ein Beispiel dafür, wie man auch als kleiner Verein mit kleinem Budget Großveranstaltungen träumen verwirklichen kann.

Das Schlüsselwort für die Umsetzung heißt Partnerschaft.

Dadurch, dass es uns gelungen ist, die städtischen Gremien, die Stadtverwaltung, das Ordnungs- und Kulturamt, die Kirchengemeinden der Altstadt, die Stadtwerke, den DIN Service, die Freilicht AG, die Sparkasse, viele Sponsoren und vor allen die Schaustellerfamilien mit ihren liebevoll restaurierten, historischen Fahrgeschäften als Partner zu gewinnen, konnte die Nostalgiekirmes realisiert werden.

In diesem Rahmen möchten wir uns noch einmal bei allen, die sich so tatkräftig eingebracht haben, für die großartige Unterstützung zu bedanken.

Besonders erwähnen möchten wir an dieser Stelle, dass die diesjährige Erweiterung der Nostalgiekirmes nur möglich war, da uns die Kirchengemeinde Sankt Vincentius die Fläche rund um ihre Kirche zur Verfügung gestellt hat. Um diese nutzen zu können waren erhebliche infrastrukturelle Maßnahmen erforderlich. So musste zur Stromeinspeisung der Fahrgeschäfte ein neuer Anschlusskasten installiert werden, was die Stadtwerke übernahmen.

Durch den DIN Service wurden vorhandene feste Bänke durch leicht demontierbare ersetz, 20 fest vergossene Poller neu in Hülsen gesetzt und gleichzeitig die Fahrradständersituation (Bereich Kirche) neu gestaltet. Erst dadurch konnte die Kirmes wachsen.

Das Kulturamt und IGA warben erstmals gemeinsam für ihre Veranstaltungen (DIN Tage und Nostalgiekirmes). Man teilte sich die Arbeit und beide waren „Gewinner“.

Einen ganz besonderen Dank gilt unserem Mitglied Thomas Rodermond (Ordnungsamt), der wieder für den tollen Plakatentwurf und die gesamte Organisation verantwortlich war. Seinem unermüdlichen Einsatz ist der reibungslose Ablauf der Kirmes zu verdanken.

Wie eine Zeitung schrieb war dies wieder eine Kirmes fürs Herz, die von der Qualität der Fahr- und Randgeschäfte lebte und die berechtigt das Prädikat der Einmaligkeit verdient. Wie nachhaltig sie war, zeigt sich in vielen Anfragen aus ganz Deutschland bei den Schaustellern.

Martini-Markt  

Ein zartes Pflänzchen mit großem Entwicklungspotential ist unser Martinimarkt.

Für uns was es in 2003 sicherlich ein großes Wagnis und keine leichte Entscheidung, auf den gut eingeführten, beschaulichen kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt zu verzichten und alternativ dazu einen Martinimarkt zu veranstalten.

Die gute Resonanz auf den Markt gab uns Recht, zumal wir damit auf die zahlreichen Bitten vieler Dinslakener - auch ehemaliger Bürger und auswärtiger Besucher unserer Stadt, für die nach der Mantelteilung im Burgtheater der Altmarkt ein beliebter Treffpunkt war - reagiert und eine neue (alte) Anlaufstelle geschaffen haben.

Das wir mit dieser Entscheidung (vereinssatzungsgemäße Förderung von Brauchtum) voll ins Schwarze getroffen hatten, zeigte sich erst im Rahmen der Vorbereitungsarbeit für den Martinimarkt 2004. Unterstützt durch Frau Marzin ergaben die Recherchen im Stadtarchiv über die Entstehungsgeschichte der Dinslakener Marktkultur, dass der Ursprung unseres heutigen Wochenmarktes im erstmals 1478 urkundlich erwähnten Kramer- und Bauernmarkt liegt, der für drei Tage an Martini stattfand. Der vielen in Dinslaken bekannte ehemalige Pferdemarkt entstand erst einige Jahrhunderte später.

Der Martinimarkt hat stadtgeschichtlich seinen berechtigten Platz, da der Ackerbau für die Dinslakener bis ins 19. Jahrhundert die wichtigste Wirtschaftsgrundlage war und das bäuerliche Arbeitsjahr zu Martini seinen Abschluss fand. Gerade unter diesen Gesichtspunkten ist es aus meiner Sicht unverständlich, dass von einigen Dinslakenern (Veranstalter) dieser kleine Markt als Konkurrenzveranstaltung zur über Jahrzehnte gewachsenen, großen Martinikirmes gesehen wird, der dann auch noch für die Umsatzeinbußen während der diesjährigen Kirmes verantwortlich gemacht wurde. Man höre und staune.

Neue Hufeisen für Latzlo.

Nicht nur für die Kinder war auch in diesem Jahr wieder die von Theo Lettgen organisierte und hervorragend kommentierte „ Heiß“- Beschlagung eines Pferdes auf dem Altmarkt der Höhepunkt des Marktes, die es in dieser Form sicherlich nur noch selten zu sehen gibt. Für eine gute Stunde präsentierte sich das Handwerk des Hufschmieds mit lodernder Glut, glühenden Eisen und dem Geruch von versengtem Horn wieder bei uns in der Altstadt, wo es über mehrere Jahrzehnte zuhause war.

Unser Ziel ist es, den Kramermarkt an Martini vielleicht in Verbindung mit anderen Vereinen, DIN@MIT, Museum, etc. auszubauen, damit er wieder die Bedeutung erhält, die er in der Zeit um 1500 in unserer Region hatte. Viele Ideen und Ansätze für eine Markterweiterung sind vorhanden, wir sind gespannt, was sich davon realisieren lässt.
 

Sonstige Aktivitäten

Für die IGA bedeutet das Kürzel www „Wolfgang weiß wie“, will heißen, dass wir durch den tollen Einsatz von Wolfgang Krüsmann ab Februar 2005 mit einer eigenen Homepage im Internet präsent sind. Man findet uns dann unter www.Altstadt-Dinslaken.de

Diese professionell aufgebaute, komplexe Homepage und die Präsentation der „Seite“ während der Mitgliederversammlung sucht in Dinslaken vergleichbares. Freuen Sie sich also auf die Homepage und nutzen Sie die Möglichkeit, sich im Netz nicht nur über die IGA sondern auch über die Geschichte Dinslakens zu informieren. Nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich. Neben dieser umfangreichen Arbeit hat Wolfgang Krüsmann auch noch die Zeit gefunden, wieder einen IGA-Kalender für 2005 aufzulegen, der für 6 € erhältlich ist und wieder viele interessante Informationen über die geschichtliche Entwicklung Dinslakens gibt. Für den hervorragenden Einsatz möchten wir uns bei „Mister Homepage“ ganz herzlich bedanken.

In 2004 haben wir einen Stammtisch „Gewerbetreibende - IGA“ eingerichtet. Das Treffen findet jeweils am 1. Donnerstag im Quartal (19 Uhr) statt.

Der „Dinslakener Einkaufsgutschein“ ist nicht nur ein Versuch, die Kaufkraft in Dinslaken zu binden, sondern gleichzeitig das erste Projekt, bei dem mit DIN@MIT, Sparkasse, Volksbank, Werbegemeinschaften (Dinslaken, Hiesfeld) und uns erstmals gemeinsam Flagge gezeigt wird.

Es zeigt sich, dass das Kirchturmdenken so langsam überwunden wird, was sicherlich sehr positiv zu bewerten ist. Der besondere Charme dieser Aktion liegt darin, dass die Gutscheine nur in den Geschäften eingelöst werden können, die Mitglieder in einer der drei Vereinigungen sind. Indirekt soll so zarter Druck auf diejenigen ausgeübt werden, die zwar gerne von der Arbeit andere profitieren (Trittbrettfahrer), aber nicht bereit sind, sich selbst zu beteiligen. Kurz gesagt, wer sich nicht engagiert, grenz sich selbst aus. Die ersten Anfragen nach Mitgliedschaft zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Wir hoffen, dass der Einkaufsgutschein (in den ersten vier Wochen erreichter Umsatz: 6.500 €) ein fester Bestandteil in Dinslakens wird.

Aus unserer Sicht war 2004 für die IGA wieder ein sehr erfolgreiches Jahr.

Neben unseren Veranstaltungen haben wir an vielen Stellen weiter erfolgreich Lobbyarbeit für unsere Altstadt und deren Weiterentwicklung betrieben.

 


Jahr 2003
 


Tanz in den Mai

Traditionsgemäß startete unser Veranstaltungsreigen auch in diesem Jahr mit dem „Tanz in den Mai“.

Der Maibaum konnte mit 4 weiteren Zunftzeichen der ehemals in der Altstadt beheimateten 14 Zünften erweitert werden. Nur durch die großherzigen Spenden vieler Sponsoren (weit über die Altstadt hinaus) konnte dies realisiert werden. Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, die sich hier eingebracht haben, um unserem Ziel - der Ausstattung unseres Maibaums mit den 14 Zunftzeichen - wieder einen großen Schritt näher gekommen zu sein. Dinslaken kann stolz sein, dass es viele Mitbürger gibt, die sich zu ihren Wurzel bekennen. An dieser Stelle nochmals unser aufrichtiger Dank an alle Mitbürger, Gewerbetreibende und Vereine, die uns so tatkräftig unterstützt haben. 

Petrus, der sonst übliche Garant für schönes Wetter am 1. Mai in Dinslaken, schien in diesem Jahr etwas verärgerter gewesen zu sein. Starke Regenschauern und Sturmböen begleiteten unsere Veranstaltung. Vielleicht sah er nicht ein, dass „Trittbrettfahrer“ aus reinem Profitstreben ohne großen Aufwand und auf unsere Kosten unsere Veranstaltung nutzten, um ihren Schnitt zu machen und dann auch noch durch den Verkauf von alkoholischen Getränken (in großen Mengen) an Jugendliche.

Die Kosten für unsere Veranstaltungen sind nicht durch unsere Mitgliedsbeiträge abgedeckt, sondern müssen jedes Mal nur durch den Erfolg unserer Veranstaltungen gedeckt werden. Die Kosten für Nutzung der Marktfläche, Reinigung, Strom, Bühne, Musikgruppen etc. belasten die Veranstaltungen als Fixkosten so sehr, dass jede Veranstaltung für uns als IGA ein großes Wagnis ist, und wir uns fast jedes Mal die Frage stellen müssen, ob wir uns die Veranstaltung als junger, kreativer Verein in Dinslaken überhaupt leisten können.

Gestützt auf das Vertrauen unserer ehrenamtlichen Mitglieder, die sich im Rahmen unserer Veranstaltungen tatkräftig mit dem Verkauf von Würstchen, Getränken etc. einsetzen, gehen wir als IGA das Wagnis als Veranstalter von Festen (anerkannt als Markenzeichen bei den Dinslakenern durch Qualität, transportiert durch die Presse) immer wieder mutig neu ein.

Bei dem Wetter während dieser ersten Veranstaltung half uns also auch kein noch so großer Mut, wir machten finanziell eine riesige Bauchlandung.

Danach entdeckte Petrus dann doch sein Herz für die Altstadt und bescherte uns einen Jahrhundert – Sommer. Ein am Altmarkt ansässiges und weit über die Stadt hinaus bekanntes Unternehmen bescherte uns auf Grund einer guten Saison mit einer großherzigen Spende, so dass wir in der Lage waren, unsere weiteren Veranstaltungen durchzuführen. Da der Spender nicht namentlich genant werden möchte, bedanken wir uns also stellvertretend bei Petrus.

1. Nostalgiekirmes            

„Nie wieder Kirmes auf dem Altmarkt !“ Dieser Spruch klingt uns noch heute in den Ohren. So endete einst die Diskussion, zu der wir als IGA den damaligen Leiter des Ordnungsamtes und Vertreter des Schaustellerverbandes eingeladen hatten, nachdem wir erfahren hatten, dass die Altstadt als Teil der Martinikirmes entfallen sollte. Unsere Argumente und Vorschläge waren gegen eine Wand aus Ablehnung geprallt. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen verließen die Herren damals die Diskussionsrunde.

Wie wir alle wissen, kann ein Lächeln aber auch sehr motivierend wirken. Und so war es auch in diesem Fall. Ein Jahr dauerten die umfangreichen Planungen und Vorbereitungen zwar, aber dann stand unser Projekt „Nostalgiekirmes auf dem Altmarkt“. 

Da wir alle keine Veranstaltungsprofis sind, war einerseits die kooperative Unterstützung durch die Stadt eine wesentliche Voraussetzung für das Zustandekommen der Nostalgiekirmes.

Andererseits konnte aber auch erst durch das Engagement und die Unterstützung vieler Gleichgesinnter in Dinslaken letztendlich dieses Projekt rund um Sankt Vincentius unter dem Motto „Altmarkt Dinslaken - Treffpunkt der Generationen“ realisiert werden. An dieser Stelle gilt besonderer Dank den Kirchengemeinden der Altstadt, den Städtischen Gremien, der Stadtverwaltung, den Stadtwerken, der Dinslakener Sparkasse, den Markthändlern, die für die Zeit des Aufbaus mit ihren Ständen in die Duisburger Strasse auswichen und nicht zuletzt den Schaustellerfamilien, die sich bereiterklärten, mit ihren liebevoll restaurierten, historischen Fahrgeschäften nach Dinslaken zu kommen.

Abschließend waren die Schausteller, die sich auf das Abenteuer “Dinslaken“ eingelassen haben, vom Dinslakener Publikum jedoch sehr begeistert. Sie haben sich über das große Interesse an ihren Fahrgeschäften, die vielen Gespräche und darüber, wie man sie bei uns aufgenommen hat, sehr gefreut. Neben dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag war für sie die Einladung zum Abendessen durch Karin und Ronny Schneider ein besonderer Höhepunkte. Hatten sie doch Freitagnacht vergeblich nach einem offenen Restaurant Ausschau gehalten. Eine Schmach aus Sicht der Familie Schneider. Das konnte man nicht auf sich sitzen lassen, und so luden sie alle für Samstag zu einem Nachtmahl ein. Kommentar von Toni Schleifer, Schausteller in 3. Generation: „Das war einfach klasse. Bis zwei Uhr waren wir alle dort versammelt. So etwas haben wir alle noch nie erlebt“.

Aus Sicht der IG Altstadt sind wir alle Gewinner, denn in der mehr als einjährigen Vorbereitungszeit hat sich gezeigt, dass in Dinslaken aus Träumen Wirklichkeit werden kann, wenn man gemeinsam an ihrer Verwirklichung arbeitet. Es war ein tolles Beispiel dafür, dass so traditionelle Veranstaltungen wie eine Kirmes aus der Altstadt nicht wegbrechen müssen, wenn man nur einen neuen Ansatz wählt.

Und so findet die zweite Nostalgiekirmes in der Zeit vom 20. – 22.08.2004 auf dem Altmarkt statt!

Kleine Denkmalroute

Für uns als IG Altstadt war der 06.11.2003 ein ganz besonders freudiger Tag in unserer noch relativ jungen Vereinsgeschichte. Acht Hinweistafel, die auf bedeutende Gebäude und historische Plätze aufmerksam machen, konnten den Dinslakenern übergeben werden.

Als Ort für die Einweihung hatten wir die Bollwerkskarte gewählt. Sie ist nicht nur Bestandteil der „kleinen Denkmalroute“, sondern wir von der IG- Altstadt verbinden mit diesem Standort etwas ganz besonderes. Vor 3 Jahren haben wir hier im Rahmen unseres Apfelfestes einen Apfelbaum gepflanzt, der darauf hinweisen soll, dass an dieser Stelle früher eine große Obstwiese rund um den Voswinkelshof bestand.

Dieser Apfelbaum hat für uns Symbolcharakter, denn so wie er über die Jahre stetig gewachsen ist, so ging es auch mit den Veranstaltungen, Projekten und uns, der IG Altstadt.

Beispielhaft seien genannt: Der Maibaum mit den ersten 6 Zunftzeichen, oder die Aktion „Bänke für die Altstadt“, die nun auf dem Altmarkt zum Verweilen einladen.

Dies alles wäre nicht möglich gewesen, wenn sich nicht immer wieder Bürger und Bürgerinnen, Institutionen, Vereine (Bürgerschützenverein 1468, KG Rot/Gold, Heimatverein) und Sponsoren bereiterklärt hätten, uns tatkräftig und materiell bei der Realisierung unsere Projekte zu unterstützen, die sonst vielleicht nur Träume geblieben wären.  

So wie im Fall der „kleinen Denkmalroute“.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei all denen zu bedanken,  deren großer Einsatz dazu beigetragen hat, dass unsere Stadt wesentlich bereichert wurde. Jeder hat jetzt quasi im Vorbeigehen die Möglichkeit, sich mit einem Teil der geschichtlichen Entwicklung unserer Stadt und mit unserer Vergangenheit zu beschäftigen. 

Denn ohne Vergangenheit gäbe es nur die Gegenwart und keine Zukunft! Eine erschreckende Vorstellung.

Ein besonderer Dank gilt Renate Seidel, die mit großem Engagement dieses Projekt nach vorne gebracht hat und der Motor bei der Umsetzung war. Sie wurde tatkräftig durch Herrn Graf, Frau Marzin und Frau Germann vom Kulturamt Dinslaken unterstützt.

Die ansprechende Gestaltung der Tafeln verdanken wir Jens Müller, einem jungen Graphikdesigner aus Dinslaken, für den es eine große Freude war, sich mit der Geschichte seiner Stadt auseinander zu setzen. Mit der tollen Gestaltung der Bildtafeln hat er uns allen eine große Freude gemacht.

Doch letztendlich hätte das gesamte Projekt nicht verwirklicht werden können ohne die großherzige Unterstützung durch die Bürgerstiftung der Sparkasse. Genannt seien hier der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Herrn Schneidewind, und der Vorsitzenden der Bürgerstiftung Sparkasse, Herrn Biniarts.

Wir hoffen, dass wir durch die „Kleine Denkmalroute“ nicht nur bei den auswärtigen Besuchern Lust auf Dinslaken wecken, sondern vor allem bei den Dinslakenern. Denn Dinslaken hat sehr viel Charme, man muss nur bereit sein, ihn für sich zu entdecken.

Martinimarkt  

Aus Sicht vieler Dinslakener ist Martini der eigentliche Brauchtumstag, den wir in Dinslaken haben. Abgesehen von den  DIN-Tagen war die Martinikirmes über Jahrzehnte das Ereignis, bei dem in Alt- und Neustadt gemeinsam gefeiert wurde.

In 2002 wurde dieses Band zerschnitten, und sehr viele Dinslakener, auch ehemalige Bewohner und auswärtige Besucher unserer Stadt, für die die Altstadt im Rahmen der Martinikirmes eine beliebte Anlaufstelle war, waren  sehr verwundert und überrascht, dass der Altmarkt als Veranstaltungsort „verwaist“ war.

Martinikirmes in Dinslaken war für sie weniger der Kirmesbetrieb als viel mehr der Termin, an dem man bis dahin viele Freunde und Bekannte besonders in der Altstadt treffen konnte.

„Ihr von der IGA setzt euch doch auch für Brauchtumspflege ein, könnt ihr denn nicht etwas auf dem Altmarkt ausrichten?“ Das war nicht nur die Frage, die uns oft gestellt wurde, sondern gleichzeitig auch eine Herausforderung für uns als Verein. 

So stand auf der einen Seite dieser Bürgerwunsch, auf der anderen Seite die Erkenntnis, dass uns die Man-Power fehlte, um in so kurzer Zeitfolge zwei Veranstaltungen, den Martinimarkt und den Weihnachtsmarkt, durchzuführen. Es war kein einfacher Entschluss, auf den nicht nur uns ans Herz gewachsenen Weihnachtsmarkt zu Gunsten eines Martinimarktes zu verzichten. Aber die Resonanz auf den Martinimarkt hat gezeigt, dass die Entscheidung richtig war.

Jeder, der noch das trostlose Bild der Altstadt nach dem Ende des Martinszuges in 2002 in Erinnerung hatte, war begeistert, dass es dieses Jahr wieder Leben in der Altstadt gab.

Besonders freut uns, dass der Heimatverein Dinslaken uns spontan unterstützt hat und die Rute des traditionellen Martinszuges in diesem Jahr über den Altmarkt geführt hat. An dieser Stelle herzlichen Dank für die spontane Bereitschaft und die tolle Unterstützung.

Der Höhepunkt der Veranstaltung waren sicherlich Coras neue Hufeisen. Nicht nur die Kinder, sondern auch viele Erwachsene waren fasziniert live dabei zu sein, als St. Martins Pferd neu beschlagen wurde. Wir verdanken dieses in der heutigen Zeit sicherlich nicht alltägliche Ereignis unserem „Dinslakener St. Martin“ Theo Lettgen, dem sicherlich auch im Namen der vielen begeistertesten Kinder ganz besonders Dank gilt.

Aus unserer Sicht war 2003 für die IGA ein sehr erfolgreiches Jahr und damit meinen wir nicht nur die Veranstaltungen mit ihren Außenwirkungen, sondern vielmehr auch die an vielen Stellen durchgeführte Lobbyarbeit für unsere Altstadt und deren Weiterentwicklung. Als Beispiel sei nur die durch uns angestoßene Erweiterung der Parkflächen genannt, die jetzt kurz vor der Fertigstellung steht.

 

 

Jahr 2002

 

Tanz in den Mai

Traditionsgemäß startete das Jahr 2002 mit einem „Highlight“, dem Tanz in den Mai. Die Zahl von fast 5000 Besuchern (Presse-Schätzungen) wurde auch in diesem Jahr wieder erreicht. Eine bessere Anerkennung als eine derart große Besucherzahl konnte es für das Team „Tanz in den Mai“ (rund um Renate Seidel) sicherlich nicht geben.

Neue Ideen bereicherten die Veranstaltung. Die amtierende Maikönigin kam unter Begleitung der Bürgerschützen und der KG Rot Gold mit der Kutsche. Ein tolles Bild bot sich dem Betrachter, und dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.

Stück für Stück entwickelt sich der Maibaum zum neuen Wahrzeichen der Altstadt.

Der Maibaum, den seit dem vergangenen Jahr die Pumpenmarie als Symbolfigur der Altstadt schmückt, konnte dank der großartigen Spende des Heimatvereins Dinslaken mit den ersten zwei Zunftzeichen der ehemals in der Altstadt beheimateten 14 Zünfte ausgestattet werden. Es sind die Zeichen der Schröder (Tuchschneider) und der Wolleweber. Nicht nur unser, sondern der Dank aller Dinslakener gilt dem Heimatverein für diese tatkräftige Unterstützung, von der Signalwirkung ausging. Die Aktion „Zunftzeichen für den Maibaum“ fand bei den in Dinslaken tätigen Handwerksbetrieben ein derart großes Echo, dass im nächsten Jahr unser Maibaum mit weiteren Zunftzeichen ausgestattet werden kann.

Eine Sommernacht auf dem Altmarkt

Motiviert durch die auch überregional gute Resonanz auf unseren „Tanz in den Mai“, stellte sich uns die Frage, ob die Zeitspanne bis zur planmäßig nächsten, schon traditionellen Veranstaltung, dem Weihnachtsmarkt, nicht zu groß sei. Denn um die Altstadt weiter zu beleben mussten weitere Feste entwickelt werden.

Deshalb viel pünktlich am Samstag, den 22. Juni der Startschuss für unsere neue Veranstaltung „Eine Sommernacht auf dem Altmarkt“.

Unter dem neuen Symbol der Altstadt, unserem mit Sonnenblumen umkränzten Dinslakener Maibaum, versammelten sich ca. 2000 Bürger zu ihrer ersten „Sommernacht auf dem Altmarkt“.

Was man beim „Tanz in den Mai“ erwartet, stellte sich bei dieser Veranstaltung spontan ein: Die Musik der Medley-Band ging so ins Blut, dass die eher zurückhaltenden Dinslakener spontan tanzten. Toll! Das Eis war gebrochen und es wurde ein sehr schöner, gelungener Abend.

Diskussionsstoff bot sicherlich die Performance „Feuer“ von Norman Wilke vom Filou-Theater und das ist aus unserer Sicht besonders wichtig, denn wir verstehen einen Marktplatz als Kommunikationsbörse einer Stadt, wo Bürger miteinander in den Dialog treten,

Nach unseren Erfahrungen beim Tanz in den Mai, wo Jugendliche unkontrolliert als Selbstversorger große Mengen von Alkohol verzehrten, wollten wir als Veranstalter ein Zeichen setzen. Deshalb ließen wir vom Kreuzbund einen Saftstand mit nicht alkoholischen Getränken, erstmals bei einer solchen Veranstaltung in Dinslaken, aufbauen. Der Anklang dieser Aktion bei den Bürger hat uns Recht gegeben und besonders wir als Vorstand freuen uns mit dieser Aktion ein nachhaltiges Zeichen gesetzt zuhaben.

Der Altmarkt als“ Wohnzimmer der Stadt Dinslaken“ lud zum Kaffeetrinken ein

Besondere Ereignisse fordern besondere Aktionen! Wie sollte man Freude und Dank über erfahrene Grosherzigkeit zum Ausdruck bringen?
Spontan kam die Idee, ein „Kaffeetrinken auf dem Altmarkt“ könnte der geeignete Rahmen sein, um Dank zu sagen.

Und er war es!

Viele Dinslakener staunten nicht schlecht, als mitten in der Woche Zelte auf dem Altmarkt aufgebaut wurden.

Die Tische waren toll eingedeckt, und es roch traumhaft nach selbstgebackenem Kuchen (allen großzügigen Sponsoren an dieser Stelle herzlichen Dank). Aber was war denn nur der Anlass? Diese Frage wurde oft gestellt. Ganz einfach aber trotzdem kompliziert, wie sich zeigte: Es ging um Bänke!

Im Rahmen unserer Veranstaltungen hatten wir wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns für eine Altstadt einsetzen, die vom Bürger zum Bummel und zum Verweilen angenommen wird. Aber wie soll er verweilen, wenn es nicht die Möglichkeit gibt, sich auch mal gemütlich hinzusetzen und das Umfeld entspannt auf sich wirken zu lasse. Was fehlte waren einfach Bänke.

Da bei angespannter Haushaltslage die Stadt keine Möglichkeit sah, diesem Wunsch nachzukommen, starteten wir die Aktion „Bänke für die Altstadt“. Nach zögerlichem Erfolg war es dann durch die großzügige Stiftung der „Krähen“ (eine Dinslakener Damenriege rund um Fine Isselhorst), des Heimatvereins Dinslaken und der IGA soweit: Die ersten 3 Bänke für den Altmarkt konnten im Beisein der Bürgermeisterin Sabine Weis der Öffentlichkeit übergeben werden.

Dies war der einfachste Teil dieser Aktion! Im Vorfeld zeigte sich jedoch, dass gestiftete Bänke für die städtischen Ämter eher eine Belastung, als eine Freude sind. Denn Gespräche, Ortstermine etc. lösten bis heute nicht die Standortfrage zufriedenstellend. Tut es nicht in der Seele weh, wenn man über den Altmarkt geht und sieht, wie lieblos die Bänke dort platziert wurden? Soviel Herzblut steckt in dieser Aktion, und das soll das Ergebnis sein?

Konsequenz: Das Thema Standortfrage muss in 2003 erneut aufgenommen werden. In diesem Zusammenhang werden wir gleichzeitig das Thema „Kahlschlag auf der Eppinghovener Straße“ wieder neu in die Diskussion bringen. Die Stadt fand, die Bäume seien krank. Wir fanden: Lieber kranke, als gar keine Bäume. Vertröstet mit der Zusage auf Neubepflanzung kam der Tag an dem die Säge angesetzt wurde. Es wurden Fakten geschaffen, aber die Zusage, für Ersatz zu sorgen, wurde bisher nicht eingehalten. Heute, fast 1,5 Jahre später, sieht es noch trostloser aus als vor dem Kahlschlag. Der mich in meiner Jugend geprägte tolle Leitspruch „Dinslaken, die Stadt im Grünen“ scheint nur noch Makulatur zu sein.

Weihnachtsmarkt   

Petrus hatte dieses Jahr ein Einsehen! Vielleicht hat es sich ja jetzt selbst bis zu ihm herumgesprochen, dass es da in Dinslaken auf dem Altmarkt einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art gibt.

Mit viel Engagement wurde durch das Team „Weihnachtsmarkt“ rund um Karin Schneider der diesjährige Weihnachtsmarkt vorbereitet und durchgeführt. In Scharen flanierten die Besucher an den glanzvoll geschmückten Zelten vorbei und Weihnachtsglanz strahlte über den Altmarkt (Zitat NRZ, 30.11). Das liebevoll ausgewählte Angebot kam bei den Besuchern sehr gut an!

Höhepunkt, nicht nur aus Sicht der kleinen Besucher, war sicherlich der Streichelzoo, der uns traditionell von der Familie Vahnenbruck zur Verfügung gestellt wurde (an diese Stelle ein herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung). Esel sind ja fest mit der Weihnachtsgeschichte verbunden. Der Nachfahre des Esels, der Maria getragen hat (Zitat Ronny Schneider), der Esel Benjamin entpuppte sich nicht nur als richtiger Matcho, der während der gesamten Veranstaltung verhinderte, dass ihm die Scharfe die Schau stahlen, sondern zeigte auch eine ausgesprochne Vorliebe für Mäntel und Jacken der Besucher.

Besonders freut uns, dass die Kinder aus der Schule in der Gartenstrasse mit ihren toll bemalten Weihnachtsternen und Glocken, auch in diesem Jahr wieder zur Verschönerung unseres Weihnachtsbaumes beitrugen. Welche Stadt hat schon einen so individuell gestalteten Weihnachtsbaum wie wir auf dem Altmarkt? Ein besonders herzlicher Dank gilt also allen kleinen Künstlern und deren Lehren, die unsere Aktion „Kinder gestalten unser Weihnachtsbaum“ so tatkräftig unterstützt haben.

Ein weiterer Glanzpunkt war die im Brunnen aufgebaute Krippe der Stadtkirche. Sie trug sicherlich nicht zuletzt dazu bei, dass die Besucher gar nicht realisierten, dass unser Rahmenprogramm aus „Budgetnöten“ dieses Jahr etwas sparsamer ausfiel als in den vergangenen Jahren.

Mit Freude haben wir im Verlauf des Weihnachtsmarktes festgestellt, dass der liebevoll und mit viel persönlichem Einsatz von Wolfgang Krüsmann gestaltete Jahreskalender der IGA in der Zwischenzeit zu einem begehrten Sammlerobjekt der Dinslakener geworden ist. „Kann man auch noch den ersten oder den von 2002 bekommen?“ war eine der oft gestellten Fragen. Man konnte, und das gab dann freudige Gesichter nicht nur bei den Kunden, sondern vor Allem bei uns! Denn diese Nachfragen zeigten uns, dass wir auch mit dem Kalender und unseren Dinslakener Motivkarten auf dem richtigen Weg sind. Ein Stück Heimat ist also selbst in der heutigen relativ hektischen Zeit immer noch gefragt.

Nicht nur die Besucher, sondern auch die Aussteller waren begeistert und freuen sich schon auf den nächsten Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt.

 

 

Jahr 2001
 

IG Altstadt beim Tag des Ehrenamtes

Am 31. März 2001 fand in der Stadthalle der Tag des Ehrenamtes statt. Ca. 60 Vereine, Verbände und Institutionen gaben Einblicke in ihr ehrenamtliches Tun in unserer Stadt. Auch die IG Altstadt war hier mit einem Info-Stand vertreten. Es wurden u.a. Dias mit Altstadt-Ansichten aus vergangene Tagen gezeigt. Die gezeigten Dias stammten aus einer Dia-Show, die Herr Walter Eul dem Stadtarchiv vor einigen Jahren überlassen hat. Ferner wurde unser Kalender und unsere Karten zum Verkauf angeboten.

Besonders toll fanden wir es, dass wir dieses Forum nutzen konnten um mit den Dinslakenern in den Dialog zu treten. Das wir zwei neue Mitglieder im Rahmen dieser Veranstaltung aufnehmen konnten, fanden wir natürlich besonders erfreulich.

1. Dinslakener Entenrennen

Am 14. April 2001 fand auf Anregung und unter der Leitung des Heimatvereins „Land Dinslaken“ e.V. auf dem Rotbach das erste Dinslakener Entenrennen statt (was Artur Benninghoff und Hans-Herrmann Bison hier geleistet haben, ist kaum zu beschreiben). Mitveranstalter waren: Freilichtspiele Burgtheater Dinslaken AG und Verein Stadtmarketing Dinslaken e.V.. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der IG Altstadt, der City Werbegemeinschaft und einigen Sponsoren wie z.B. Autohaus Elspass, Unternehmensgruppe Hellmich, Karstadt, NRZ (Werbung), Sparkasse, Stadtwerke. Auch einige unserer Mitglieder haben durch eine Sachspende dazu beigetragen, dass für die mehr als 300 ersten durch das Ziel gehenden Enten attraktive Sieger-Preise lockten. Im Vorfeld des Entenrennens wurden 5.000 Enten veräußert. Der Reinerlös war für die Sanierung der Stadtkirche bestimmt. Mehrere Tausend Teilnehmer und Schaulustige bevölkerten am Renntag die Stadt und säumten den Rotbach entlang der Rennstrecke.

Beiträge der IG Altstadt zum Gelingen der Veranstaltung waren: Entenverkauf, Sachspenden für die Siegerenten, kleines Rahmenprogramm auf dem Altmarkt: Entenannahme (Schützenverein), Bühnenauf- und Abbau sowie Aufstellen von Fahnenstangen und Pavillons geschah mit Unterstützung des KAB-Familien-kreises, musikalische Beiträge auf der Bühne: Thomas Baumann und Freunde, die Jugendband „Zucht-schau“ sowie der MGV Concordia.

Gespräch mit dem neuen Museumsleiter, Dr. Peter Theißen

Am 25. April 2001 sprachen die Vorstandsmitglieder Dr. Ulrich Tekathen und Wolfgang Krüsmann mit dem neuen Leiter des Museums, Dr. Peter Theißen. Dieser zeigte sich sehr erfreut über unser Angebot künftig stärker zusammenzuarbeiten. Folgende Dinge wurden angedacht:

1. Durchführung eines Backofenfestes in Verbindung mit dem „neuen“ alten Backofen des Museums.

2. Der Weihnachtsmarkt findet auf dem Altmarkt alljährlich am Wochenende des 1. Advents statt. Zur gleichen Zeit und bis zum Ende der 1. Advents-Woche findet im Museum traditionell eine Adventausstellung mit Dinslakener Freizeitkünstlern statt. Für diese Ausstellung bewerben sich mehr Aussteller als räumlich untergebracht werden können. Die Aussteller, die vom Museum eine Absage bekommen, sollen künftig seitens des Museums auf eine Beteiligungsmöglichkeit beim Weihnachtsmarkt hingewiesen werden.

3. Im Museum finden zu unter-schiedlichsten Themen Ausstellungen statt. Hier könnten die Schaufenster unserer Mitgliedsfirmen als Werbeträger nicht nur durch das Aufhängen eines Plakates genutzt werden, sondern auch durch themenbezogene Fensterdekorationen. Beispiel: Im Museum soll eine Ausstellung stattfinden über Brautmoden aus vergangenen Zeiten und unterschiedlichen Kulturkreisen. Hierzu soll ein Presse-Aufruf an die Bürger der Stadt ergehen, mit eigene Exponaten zum Gelingen der Ausstellung beizutragen. Vorschlag der IG Altstadt: Diesen Aufruf auf Puppen in Brautkleidern auszudehnen. Diese Puppen könnten im Vorfeld der Ausstellung bereits in den Schaufenstern unserer Mitglieder werbewirksam sowohl für das Museum als auch für die Mitglieder ausgestellt werden. Als Ansprechpartner für diese Art der Kooperation wurde von der IG Altstadt Herr Waldenhoff benannt.

Tanz in den Mai

Das gute Wetter lockte am 30. April 2001 tausende von Besuchern auf den Altmarkt und dankte somit dem Organisationsteam der IG Altstadt und den zahlreichen Helfern für ihre viele Mühen. Während der Vorsitzende der IG Altstadt, Dr. Ulrich Tekathen, die Bürgerinnen und Bürger auf dem Altmarkt begrüßte und unsere Bürgermeisterin, Sabine Weiss, das Maifest eröffnete, trugen Schützenverein und KG Rot-Gold den Maikranz und eine Darstellung der Pumpenmarie durch die Straßen der Altstadt zum Markt. Hier wurde beides unter Beteiligung der Bürgermeisterin an dem bereits stehen 10 m hohen Maibaum angebracht.

Schwerstarbeit leisteten alle an den Getränke- und Essensstände. Kartoffelsalat wie bei Muttern, Grillspezialitäten und frisch gebackenes Brot fanden reißenden Absatz während zunächst die Sänger von Werkschor Pintsch-Bamag und MGV 1957, dann die Rock- und Oldie-Kultband „Remain“ die Besucher musikalisch unterhielten.

Die neugekürte Maikönigin wohnt in der Altstadt und heißt Christine Gründel.

Ziel bei der Gründung der IGA war es unter anderem, den Dinslakener zu zeigen, dass wir in Dinslaken eine gewachsene Altstadt haben und mit Eigeninitiative viel erreicht werden kann. Was wir mit dieser Veranstaltung bewiesen haben.

Der Maibaum soll künftig ständig auf dem Marktplatz stehen. Ende Mai soll der noch farblose Baum mit einem rot-weißen Band umlaufend gestrichen werden. Die Pumpenmarie wird weiterhin die Mastspitze schmücken. Der Baum soll im Laufe der Jahre mit Zunftzeichen der heute und früher in der Altstadt ansässigen Handwerksbetriebe geschmückt werden. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Sponsorin der Pumpenmarie, Renate Seidel, und den ausführenden Ausbildungswerkstätten des IB (Internationaler Bund für Sozialarbeit) bedanken.

Gespräch mit dem neuen Leiter des Ordnungsamtes

Die Einladung zu einem persönlichen Informationsgespräch mit Herrn Schmitz, dem neuen Leiter des Ordnungsmates, haben die Herren Schnier und Tekathen Ende März sehr gerne wahrgenommen. Herr Schmitz, der selbst ehrenamtlich über Jahre als Vereinsvorsitzender aktiv ist, zeigte sehr großes Verständnis dafür, dass es gerade für junge, dynamische Vereine oftmals nicht ganz leicht ist, sich im „Behördendschungel“ zurechtzufinden. Unseren Vorschlag für die Planung von Veranstaltungen, für Vereine ein „Kochrezept“ zu entwickeln (nach dem Motto: Man nehme den Antrag XY, fülle ...) will er aufnehmen und umsetzen.

Runder Tisch Kulturamt

In regelmäßigen Abständen finden im Kulturamt Gespräche am Runden Tisch statt. Das Kulturamt zeigt sich daran interessiert, zusammen mit der IGA für den Weihnachtsmarkt ein Bühnenprogramm zu erarbeiten. Wir würden uns über diese Unterstützung sehr freuen. Es könnte ein weiterer Schritt in Sachen Attraktivitätssteigerung sein.

Stadtmarketing

Im letzten Quartal 2000 haben im Rahmen der unterschiedlichen Veranstaltungen Gespräche mit Vertretern des Stadt-Marketing stattgefunden. Grundaussage war, dass das Stadt-Marketing einen Veränderungsprozess einleiten wird. Näheres werden wir hierzu demnächst aus der Presse erfahren.

Kulturkonzept Dinslaken

Die Stadt Dinslaken hat durch ein Beratungsbüro eine Studie für ein Kulturkonzept in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Erstellung wurde im Jahre 2001 auch die IGA über eine Fragebogenaktion gebeten, Auskunft über sich und ihre Ziele zu geben.

Uns als IG Altstadt hat es sehr gefreut, dass wir als noch relativ junger und satzungsgemäß nicht rein auf die Förderung von Kultur ausgelegter Verein, an der Befragung durch die Unternehmensberatung CULTUR PLAN teilnehmen konnten. Wir haben gern die Gelegenheit genutzt nicht nur unsere Ziele und unser Umsetzungskonzept vorzustellen, sondern auch versucht (aus unserer Sicht) Ansatzpunkte, nicht nur für die kulturelle Belebung der Altstadt aufzuzeigen.

Nach dem die Studie abgeschlossen war, waren 31 Vereine zur schriftlichen Stellungnahme zum vorgelegten Konzept aufgefordert. Acht haben diese Gelegenheit genutzt, einer davon war die IGA.

Bei genauerer Analyse des Fragebogens zeigte sich jedoch, dass wir aus den unterschiedlichsten Gründen die gestellten Fragen nicht beantworten konnten. Das alternativ von uns zusammengestellte Informationsmaterial stieß auf sehr großes Interesse, sodass wir zu den Gruppen gehörten, mit denen das Planungsbüro weitere Gespräche führte. Die gemeinsame Begehung der Altstadt verdeutlichte allen Beteiligten, dass gute Potentiale vorhanden sind, die nur richtig genutzt werden müssen.

Warum schreiben wir das an dieser Stelle? Der Gründungsgedanke der IGA ist getragen von dem Wunsch nach Veränderung, wenn wir jetzt vom politischen Raum in mögliche Entscheidungen mit einbezogen werden, was neu in Dinslaken ist, dann ist es unsere Pflicht uns als IGA aktiv einzubringen.

Weihnachtsmarkt

Mit viel Engagement und neuen Ideen wurde durch das Team „Weihnachtsmarkt“ rund um Karin Schneider der Weihnachtsmarkt 2001 vorbereitet und durchgeführt. Unser Ziel, einen Weihnachtsmarkt (wenn auch vom Wetter nicht gerade unterstützt) der etwas anderen Art auf dem Altmarkt abzuhalten ist voll aufgegangen. Woran merken wir das ? Nicht nur, dass ehemalige Dinslakener von außerhalb extra zum Weihnachtsmarkt in ihre Heimatstadt zurückgekommen sind, sondern auch aus den vielen Gesprächen mit den Besuchern, die die Ruhe, Behaglichkeit und die friedvolle Stimmung, die von unserem Weihnachtsmarkt ausging, besonders hervorhoben. Nicht nur das spezielle Angebot, sondern auch das tolle Rahmenprogramm, sorgte für eine fröhliche Einstimmung in die Adventszeit. Schön ist, dass das nicht nur die Empfindungen des Vorstandes sind, sondern wer aufmerksam die Pressemitteilungen verfolgt hat, sieht, dass das auch die allgemeine Meinung ist. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an das Team rund um Karin Schneider für den tollen Einsatz und die geleistete Arbeit.

Vorstandswahlen

Die Mitglieder der IGA wählte in der Mitgliederversammlung am 30.10.2001 den Vorstand neu:

Vorsitzender: Dr. Ulrich Tekathen
1. stellv. Vors.: Jürgen Schnier
2. stellv. Vors.: Karin Schneider
Schriftführerin: Renate Seidel
stellv. Schriftf.: Claudia Friese
Kassierer: Gerd Brands
stellv. Kassierer: Wolfgang Krüsmann
Beisitzer: Heinz Henneken
Beisitzer: Eva Korn
Beisitzer: Erich Weichert
Beisitzer: Johannes Holtbrügge
Beisitzer: Theo Lettgen jun.

Zu Kassenprüfern wurden gewählt:

Jörg Salawarda und Dieter Waldenhoff

 

 

Jahr 2000
 

 

Zum Entedank: Apfelfest Am Museum  

Weihnachtsmarkt  


 

 

Jahr 1999
 


Gründung der IG Altstadt
 

 

 

letzte Änderung: 04.11.16
Interessengemeinschaft Altstadt Dinslaken